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Sicherer Keller: Diese Fakten zur Sicherung von Kellerräumen sollten Sie kennen!

Der Keller ist ein wichtiger Bestandteil des Eigenheims. Kellerräume erfüllen unterschiedliche Zwecke und können sowohl als Aufbewahrungsort für Haushaltsgüter, Fahrräder oder anderer Gegenstände oder zur Lagerung von Wein, Kartoffeln und unterschiedlichen Gemüsearten dienen. Durch den Ausbau des Kellergeschosses wird zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Das private Fitnessstudio, der Hobbykeller oder das Home Office im Keller müssen jedoch vor Einbrechern geschützt werden. Durch bestimmte Sicherheitsvorkehrungen im Kellergeschoss können Sie Ihr Eigenheim wirksam vor unbefugtem Zugriff bewahren. Bei den meisten Einbruchsversuchen gelangen die Täter über ein ungesichertes Kellerfenster oder eine nicht verschlossene Kellertür unbemerkt in das Gebäudeinnere. Eine Diebstahlsicherung ist auch für Kellerabteile und Keller notwendig, die keinen Zugang zu den Wohnräumen bieten. Für Einbrecher stellen Gegenstände wie Fahrräder, Weinvorräte oder Werkzeugkisten eine willkommene Beute dar. Zur Sicherung von Kellerfenstern und Kellertüren stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Sicherheitsexperten empfehlen, bei der Auswahl geeigneter Sicherheitstechnik professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Der beste Ansprechpartner zum Thema Sicherheit ist der örtliche Schlüsseldienst, der umfassend und individuell über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Kellersicherung berät. Einen zuverlässigen Schlüsseldienst aus der näheren Umgebung, der Ihnen bei einem Ortstermin die am besten zu Ihrem Eigenheim passende Sicherheitslösung empfiehlt und die Installierung der Sicherheitsmaßnahmen übernimmt, finden Sie bei https://notprofi.de/blog/keller-sichern/. Während in manchen Fällen bereits ein stabiles Vorhängeschloss genügt, um ein Kellerabteil zu sichern, ist es sinnvoll, eine Kellertür, die nach außen führt, zusätzlich mit einem Panzerriegel zu verstärken.

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Licht- und Kellerschächte vor unbefugtem Zugriff schützen

Der Einsatz von Alarmanlagen und Bewegungsmeldern auf dem Grundstück hat sich vielfach bewährt und schreckt manche Einbrecher bereits im Vorfeld von einem geplanten Einbruch ab. Häufig befinden sich die Kellertüren jedoch an der Rückseite des Hauses, wo Unbefugte sich unbeobachtet Zutritt verschaffen können. Da Kellertüren und Kellerfenster häufig durch Hecken und Gebüsch verdeckt werden, gelingt Einbrechern in vielen Fällen der Zutritt in das Haus. Zusätzlich zur Sicherung der Kellertür müssen auch die Licht- und Kellerschächte vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Ungesicherte Gitterroste und Kellerschächte ermöglichen nicht nur einen Hauseinbruch, sondern stellen auch eine Gefahrenquelle für Kinder dar. Durch Gitterrostsicherungen lassen sich die Gitterroste über Keller- und Lichtschächten in einer Weise sichern, dass diese von oben nicht geöffnet werden können. Bei der Sicherung von Gitterrosten muss berücksichtigt werden, ob der Ausgang durch den Kellerschacht als Fluchtweg aus dem Eigenheim geplant ist. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass bei einem Notfall alle Gitterrostsicherungen durch die Hausbewohner leicht von innen zu öffnen sind. Wählen Sie zur Sicherung Gitterroste aus, die über einen Sicherungsverschluss verfügen, der den gängigen Fluchtwegvorschriften entspricht. Die meisten im Fachhandel erhältlichen Gitterrostsicherungen sind bei fachgerechter Montage fluchtwegtauglich. Die Montage der Gitterrostsicherungen ist bei herkömmlichen Licht- und Kellerschächten nicht kompliziert und kann ebenfalls von handwerklich erfahrenen Laien durchgeführt werden. Dabei werden die Sicherungen jeweils paarweise mit Platten am Gitter und anschließend mithilfe von Dübeln an der Wand befestigt.

Gitterrostsicherung als wirksame Einbruchschutzmaßnahme

Komplizierter ist die Montage bei Schächten aus Kunststoff, bei der ein professioneller Handwerker mit der Montage beauftragt werden sollte. Bei starker Krafteinwirkung können die dünnwändigen Kunststoffschächte durch Aufhebeln splittern. Dieses Risiko lässt sich durch Verwendung einer besonderen Gitterrostsicherung mit variabler Kette vermeiden. Alle Kellerfenster, die sich hinter einem gesicherten Gitterrost befinden, müssen ebenfalls mit einem geeigneten Einbruchschutz ausgerüstet werden. Sicherheits-Fachleute empfehlen dafür Fenster-Zusatzschlösser. Durch eine vorschriftsmäßig angebrachte Gitterrostsicherung ist zumindest ein Aufhebeln des Gitterrostes nicht mehr möglich. Um zuverlässig vor Einbruchsversuchen zu schützen, muss der Gitterschutz zweifach befestigt werden. Bei einem größeren Gitter kann sogar die Anbringung von insgesamt vier Gitterrostsicherungen notwendig werden. Eine wirksame Methode, um ein Kellerfenser von außen zu sichern, ist ein verschraubbares Eisengitter. Im Fachhandel sind Fenstergitter erhältlich, die stufenlos an jede Fensterbreite angepasst werden können. Während diese Schutzgitter meistens in der Fensterlaibung verschraubt werden, müssen Schmuckgitter hingegen auf der Wand neben der Fensterlaibung verschraubt werden. Schmuckgitter bieten den gleichen hohen Sicherheitsstandard wie Schutzgitter, vorausgesetzt zur Befestigung werden Schrauben verwendet, die nicht so einfach herausgedreht werden können. Die Anbringung eines Kellerfenster-Gitters zählt zu den besonders wirksamen Maßnahmen beim Einbruchschutz. Die Gitter eigenen sich für alle Kellerfenster und können jederzeit nachgerüstet werden, wobei die Anschaffungskosten für Kellergitter im überschaubaren Rahmen liegen. Ein Vorhängeschloss als alleinige Sicherungsmaßnahme ist nur dann sinnvoll, wenn die bauliche Voraussetzung eines einfachen Kellerfensters mit Stahllochblende besteht. In diesem Fall wird das Vorhängeschloss einfach am Öffnungsmechanismus angebracht, wo es gewaltsame Öffnungsversuche blockiert.

Kellertüren stets verschlossen halten

Da Einbrecher hauptsächlich durch Kellertüren und Nebeneingangstüren ins Haus gelangen, sollten alle Türe grundsätzlich verschlossen bleiben. Die meisten Einbruchsversuche finden im Schutz der Dunkelheit statt, weshalb sich die Montage von Lampen außen an der Kellertreppe empfiehlt. Durch die Installierung von Lampen mit Bewegungssensor schützen Sie die Schwachstellen Ihres Hauses und schrecken Einbrecher ab. Kellerfenster können bereits mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen effektiv geschützt werden. Bei einem herkömmlichen Kellerfenster erhöht schon ein abschließbarer Fenstergriff die Sicherheit. Teleskopstangen sind ebenfalls einfach anzubringen und sichern Kellerfenster von der Innenseite vor unbefugtem Öffnen. Bei Bedarf können Fenstersicherungen leicht wieder entfernt und gegen eine andere Sicherheitsverriegelung ausgetauscht werden. Zwar sind Teleskopstangen nicht ganz preiswert, können aber beim Umzug mitgenommen werden. Kellerfenster, die zu einer Kellerwohnung oder Büro- und Hobbyräumen im Untergeschoss führen, sollten ähnlich wie normale Fenster durch Rollläden geschützt werden. Besonders sicher sind Rollläden mit Hochschiebeschutz, die gleichzeitig vor Einbrüchen schützen. Manche Rollläden bieten die Möglichkeit, an der Innenseite ein Vorhängeschloss anzubringen, um die Schutzwirkung zu erhöhen. Die Anbringung einer Teleskopstange stellt eine besonders wirksame Methode dar, um Kellerfenster gegen Einbruchsversuche abzusichern. Die Teleskopstange verfügt über massive Mauerverankerungen an beiden Enden, die in vorher gebohrte Löcher eingesteckt werden. Anschließend wird das Teleskoprohr leicht ausgezogen und verriegelt. Die Stange, die an beiden Enden fest in der Wand steckt, kann von keinem Einbrecher herausgedrückt werden. Eine Sicherheitslösung, mit der zusätzlich zu den Kellereingängen das gesamte Grundstück gesichert wird, ist der Bewegungsmelder. Zur Überwachung des Außenbereichs wird der Bewegungsmelder außen durch Deckenmontage angebracht. Diese Geräte verfügen über einen Erfassungswinkel von bis zu 360 Grad. Wenn der Bewegungsmelder im Unterputz verankert wird, ist das Gerät außen kaum sichtbar. Die Einsatzmöglichkeiten des Sicherheitsmelders im Außenbereich sind vielfältig. Der Schutz des Kellerbereichs lässt sich durch die Verwendung eines Bewegungsmelders noch erhöhen.

Grundstücksüberwachung durch Bewegungsmelder

Durch das Gerät werden gleichzeitig Stolperfallen, die beim Laufen im Dunkeln besonders auf steilen Kellertreppen bestehen, beseitigt. Bewegungsmelder für den Außenbereich werden häufig an eine Alarmanlage angeschlossen, die sofort Alarm auslöst, falls ungebetene Personen das Grundstück betreten. Die abschreckende Wirkung durch den schrillen Alarmton ist dabei nicht zu unterschätzen. Das handliche Gerät meldet zuverlässig jede Bewegung im Überwachungsbereich und kann bei Bedarf mit weiteren Meldern und Sensoren kombiniert werden. Zur Überwachung des Außenbereiches werden hauptsächlich Außenbewegungsmelder mit integriertem Infrarotsender eingesetzt. Diese PIR-Sensoren reagieren unmittelbar auf jede Veränderung der Wärmestrahlung und stellen aufgrund der Körperwärme fest, ob eine Person den Überwachungsbereich betritt. Bewegungsmelder im Außenbereich reagieren ausschließlich auf kurzzeitige Veränderungen und lösen beispielsweise bei einem Anstieg der Außentemperaturen durch Sonneneinstrahlung keinen Alarm aus. Moderne Sicherheitsmelder besitzen eine sogenannte Haustierimmunität und sind in der Lage, selbstständig zu erkennen, ob sich ein Mensch oder ein Tier im Sicherheitsbereich befindet. Das Fehlalarm-Risiko wird dadurch deutlich reduziert.Bewegungsmelder für außen sind mit unterschiedlichen Anschlussarten erhältlich und werden sowohl als kabelgebundene Geräte und als Funk-Lösung angeboten. Der Funk Bewegungsmelder wird über eine Batterie betrieben, während das kabelgebundene Gerät an das Stromnetz angeschlossen wird. Außen Bewegungsmelder gibt es im Fachhandel sowohl als Einzelgerät und im Set. Wenn zusätzlich zu den Kellerräumen auch Terrasse, Balkon und Haustüren gesichert werden sollen, ist die Kombination mehrerer Bewegungsmelder eine sinnvolle Lösung, um einen optimalen Einbruchschutz sicherzustellen. Fachleute empfehlen, beim Kauf eines Bewegungsmelders für den Außenbereich bestimmte Faktoren zu beachten.

Sicherheitstüren für den Kellerbereich

Ein sogenannter Outdoor Bewegungsmelder muss unbedingt witterungsfest sein, um zu allen Jahreszeiten die notwendige Sicherheit zu gewährleisten. Da die Geräte im Freien angebracht werden, müssen sie Regen, Wind und Schnee standhalten. Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Außen Bewegungsmelder ist dessen Erfassungsbereich. Der Bereich, in dem die Bewegungen erfasst werden, kann abhängig vom Modell, zwischen 5 bis 24 Meter betragen. Langstrecken Bewegungsmelder im Außenbereich können einen Bereich von bis zu 30 Metern überwachen. Der Blickwinkel ist entscheidend für Funktion und Wirksamkeit eines Gerätes. Ähnlich wie der Erfassungsbereich verändert sich der Blickwinkel abhängig vom Montageort des Bewegungsmelders, wobei Aktivitäten im Bereich zwischen 10 bis 180 Grad wahrgenommen werden. Die Anzahl der Bewegungsmelder, die für eine lückenlose Überwachung im Außenbereich nötig sind, hängt von der Größe des Grundstücks und der zu überwachenden Fläche ab. Bei einem Einfamilienhaus mit durchschnittlicher Größe lohnt sich die Anschaffung eines Bewegungsmelder-Sets. Wenn Sie einen Funk-Bewegungsmelder verwenden, sollten Sie darauf achten, die Batterie rechtzeitig auszutauschen. Bei einem Draht-Bewegungsmelder kann es abhängig vom Ort der Anbringung notwendig werden, zunächst Kabel zu verlegen. Wenn die Kellertür auch als Nebeneingangstür genutzt wird, sollte über die Anschaffung einer Sicherheitstür nachgedacht werden. Dies gilt im Besonderen, wenn der Bereich um den Kellergang schwach beleuchtet und vom Haus her nur wenig einsehbar ist. Sicherheitstüren haben viele Funktionen und eignen sich sowohl zur Erhöhung des Einbruchschutzes und zum Feuer-, Schall- und Rauchschutz. Führt die Kellertür in die daneben liegende Garage, spielt auch die Wärmedämmung eine wichtige Rolle. Sicherheitstüren für Kellerräume gibt es in unterschiedlichen Widerstandsklassen. Seit 2011 wird zur besseren Kennzeichnung der Widerstandsfähigkeit der Begriff der „resistance class“ (RC) verwendet. Demnach bietet eine Sicherheitstür der RC1 (WK1) einen gewissen Grundschutz und ist sinnvoll, wenn nur ein geringes Einbruchrisiko besteht. Eine Tür der Widerstandsklasse RC2 (WK2) verfügt über den empfohlenen Minimalschutz und eignet sich sowohl für Kellertüren und Nebeneingangstüren. Eine sehr hohe Schutzwirkung haben Sicherheitstüren der RC3 (WK3)Sicherheitsklasse.

 
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