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EnEV-Anforderungen

Wärmebedarf für Wand, Fenster, Dach und Decke nach DIN 4701 selbst berechnen

Wärmebedarfsberechnung

 

In der Regel ist eine Wärmebedarfsberechnung nicht erforderlich, der beste Indikator ist der eigene Energieverbrauch pro Jahr für das Haus. Allerdings wenn das Haus saniert werden soll, kann man mit dieser Berechnung die Einsparung jeder Maßnahme ermitteln und somit auch die Wirtschaftlichkeit nachweisen, und Sanierungsmaßnahme viel besser einplanen.

Vorbereitung

Für die Berechnung selbst ist es empfehlenswert einen Bestandsplan, wie nachfolgend abgebildet ,
mit allen Grundrissen und Querschnitten anzufertigen und hier alle Werte eintragen.

Weiterhin benötigen Sie den vorhandenen U-Wert und die Bauteilgröße des Bauteiles in m2, welches Sie sanieren wollen.

Hierfür nehmen Sie einfach halber die Außenmaße der beheizten Gebäudehülle an, die ist hier grün eingezeichnet worden ist.

Mit dem Bestandsplan lassen sich auch mühelos Wärmebrücken in der grünen Zone lokalisieren.

Mit nur 1em Klick berechnen Sie somit Ihren Wärmebedarf

Einfachhaber haben wir die Handhabung zum einfachen Verständnis und Vergleich in 4 Eingabemasken aufgeteilt!

Für Außenwände, Dächer, Fenster und Dachfenster
an Außenluft, dann wählen Sie
1

Für Geschossdecken zum nicht ausgebauten Dachraum, Wände und Decken zu Abseiten, zum Beispiel der Drempel, dann wählen Sie 2

Für Wände und Decken zu unbeheizten Räumen und Erdreich, zum Beispiel Kellergeschoss, dann wählen Sie 3

Für Wände und Decken zu Räumen mit niedrigen Temperaturen, zum Beispiel Treppenhaus, Lagerraum
dann wählen Sie 4

Querschnitt
Anleitung: Die beheizte Gebäudehüllen im Bestandsplan eintragen,
finden Sie hier unter Bestandspläne....>>

Wie unterschiedlich der Wärmebedarf eines Bauteiles zwischen 1, 2, 3 und 4 sein kann, erfahren Sie in unserem nachfolgendem Beispiel,

  • indem der gleiche U-Wert und Bauteilgröße vorgegeben ist,
  • und nacheinander einmal auf "Berechnen" klicken.

Wozu diese Vergleiche werden Sie sagen? Ganz einfach, die ENEV schreibt zwar die erforderlichen Werte vor, aber wo gedämmt wird, bestimmen Sie. Zum Beispiel unser obiger Querschnitt auf der rechten Seite, da können Sie im DG den Drempel (2) und Deckenfläche (2) zum unteren Geschoss dämmen oder wie auf der linken Seite die Dachfläche dämmen.

Drempel und Deckenfläche kosten ein paar Euro im Vergleich zur Dachdämmung und können in Eigenleistung ausgeführt werden.

Weiteres Beispiel, Kehlbalkendecke (2) zum nicht ausgebauten Spitzboden oder gesamte Dachfläche dämmen? Grundsätzlich wenn der Spitzboden nicht ausbaufähig ist, wozu soll ich die gesamte Dachfläche dämmen, dann ist am Kehlbalken Schluss.

Bitte Kommazahlen mit Punkt (.) eingeben!
1. Nur für Außenwände, Fenster, Dach als Systemgrenze, Decke über Außenluft
Hier U-Wert eintragen

W / ( m2 * K )

und Bauteilfläche in m2

In der nächsten Spalte wird Ihr Wärmebedarf berechnet,
als nächsten Schritt versuchen Sie doch einfach mal den U-Wert durch eine Maßnahme zu mindern (je kleiner um so besser).
  Ihr Wärmebedarf in kWh/Jahr
2. Nur für Wände und Decken zu Abseiten (Drempel) Dachgeschossdecke zu nicht ausgebautem Dachraum
Hier U-Wert eintragen

W / ( m2 * K )

und Bauteilfläche in m2

In der nächsten Spalte wird Ihr Wärmebedarf berechnet,
als nächsten Schritt versuchen Sie doch einfach mal den U-Wert durch eine Maßnahme zu mindern (je kleiner um so besser).
  Ihr Wärmebedarf in kWh/Jahr
3. Nur für Wände und Decken zu unbeheizten Räumen und Erdreich
Hier U-Wert eintragen

W / ( m2 * K )

und Bauteilfläche in m2

In der nächsten Spalte wird Ihr Wärmebedarf berechnet,
als nächsten Schritt versuchen Sie doch einfach mal den U-Wert durch eine Maßnahme zu mindern (je kleiner um so besser).
  Ihr Wärmebedarf in kWh/Jahr
4. Nur für Wände und Decken zu Räumen, mit niedrigen Temperaturen
Hier U-Wert eintragen

W / ( m2 * K )

und Bauteilfläche in m2

In der nächsten Spalte wird Ihr Wärmebedarf berechnet,
als nächsten Schritt versuchen Sie doch einfach mal den U-Wert durch eine Maßnahme zu mindern (je kleiner um so besser).
  Ihr Wärmebedarf in kWh/Jahr

Mit diesem Berechnungsverfahren können Sie nun den Wärmebedarf der Gebäudehülle nachweisen. Die Differenz zwischen alt und neu ergibt das Einsparpotential von Ihrem Jahresverbrauch.

Dieser Berechnungsabschnitt ist allerdings nur ein Teil der DIN 4701, was Sie hier berechnet haben ist der sogenannte Transmissionswärmebedarf: QT

Vereinfachte Wärmebedarfsberechnung nach DIN 4701

Dieses Berechnungsverfahren ist seit 1995 ein einfacher und preiswerter Nachweis für den Jahresheizwärmebedarf nach WSVO 95. Hier werden nicht aufwendig Raum für Raum die Daten eingegeben, sondern beschränken uns lediglich auf die beheizte Gebäudehülle.

Nachweis nach DIN 4701

1.) Transmissionswärmebedarf: QT

2.) Beheiztes Bauwerksvolumen: V

3.) Lüftungswärmebedarf: QL

4.) Solare Wärmegewinne: QS

5.) Interne Wärmegewinne: QI

6.) Jahresheizwärmebedarf: QH

Ihre Berechnungen finden nur im 1.) Transmissionswärmebedarf: QT Bereich statt.

In der folgenden Grafik sind die Q-Werte vor und nach den einmal dargestellt Sanierungsmaßnahmen dargestellt.

Heizwärmebedarf

An Hand der Grafik sieht man eindeutig die Veränderungen finden im Bereich QT Verluste der Fenster und Gebäude statt, so das die anderen zunächst keine Rolle spielen. Hier können Sie beliebig erst mal experimentieren.

Heiz-Energieverbrauch

In der Regel sind die Gebäudedaten wie beheizte Wohnfläche und Heizkosten bekannt und wenn diese erheblich von diesen Werten abweichen, sollte man hellhörig werden und gegebenenfalls eine Berechnung durchführen.

Heizverbrauch
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